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Genetik Kurzabriss

 
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Anmeldedatum: 31.05.2013
Beiträge: 2008

BeitragVerfasst am: Di Feb 18, 2014 2:19 pm    Titel: Genetik Kurzabriss Antworten mit Zitat

Grundsätzliches Zur Vererbung
Gene welche die Erbinformation für das Entstehen der unterschiedlichen Fellfarben speichern befinden sich auf den Chromosomen, Chromosomen sind lange dünne DNS Fäden, der Platz den Gens auf dem Chromosomen wird als Genort bezeichnet

Gene können verschiedene Zustandsformen besitzen, diese werden als Allele bezeichnet, damit ein bestimmtes Merkmal gebildet werden kann werden immer 2 Allele benötigt, nämlich eines vom Vater und eines von der Mutter. Aus diesem Grund liegen in einer Körperzelle auch immer 2 Chromosomen und somit 2 Allelen vor, ein halber Chromosomensatz kommt mit der Eizelle von der Mutter, die andere Hälfte mit dem Spermium vom Vater. Durch die Befruchtung werden die zufällig ausgewählten Chromosomen der beiden Eltern vereint und bilden zu je 50% die genetische Grundlage für ein neues Pferd. Da die Auswahl der Chromosomen von Vater und Mutter zufällig geschieht können Vollgeschwister auch unterschieidliche genetische Merkmale haben.
Ein Pferd hat 64 Chromosomen – 32 Doppelchromosomen



International wird die Allelewirkung mit Groß- und Kleinschreibung abgekürzt Großbuchstaben werden bei dominanter Wirkung (EE) Kleinbuchstaben bei rezessiver Wirkung (ee) benutzt.


Genotyp + Phänotyp
Wir unterscheiden bei Farballelen den
• Genotypen = welche Farbgene / Allele das Tier (oft auch unsichtbar) trägt (Gentest)r
• Phänotypen – das Erscheinungsbild - welche Farbgene / Allele am Tier optisch sichtbar sind

Homozygot + heterozygot
Sind beide vererbte Allele eines Farbgens identisch sprechen wir von homozygoten (reinerbigen) Doppelgenträgern, sind die Allele unterschiedlich sprechen wir von heterozygoten (mischerbigen) Einzelgenträgern für ein bestimmtes Allel. (EE = Rappe homozygot) (Ee = Rappe heterozygot)

Dominant, rezessiv + intermediär
Einen Erbgang für eine bestimmte Farbe bezeichnen wir entweder als dominant, als rezessiv oder als intermediär
• bei einem rezessiven Erbgang wird eine Wirkung für uns erst sichtbar wenn das Allel eines Gens in doppelter Ausführung, also als (dann homozygotes) Paar, an einem Genort vorliegt. Dies betrifft die Farben Fuchs (ee), Pearl (prlprl), Mushroom (mumu). Rezessive Merkmale können, da im Phänotyp unsichtbar, Generationen lang verdeckt weitervererbt werden.

• Bei einem dominanten Erbgang reicht schon ein Allel aus um auch äußerlich (phänotypisch) eine eindeutige Wirkung erkennen zu können, es ist dem Phänotyp aber nicht anzusehen ob das Allel in doppelter (homozygoter) oder ein einfacher (heterozygoter) Form vorliegt, Farbbeispiele hierfür (Tobianoschecke (Toto / ToTo) , Dauerschimmel (Grgr / GrGr), Falbe (Dndn / DnDn)

• Dominante Erbgänge die in einfacher Form anders aussehen als in doppelter Form werden als unvollständig dominante bzw. intermediäre Erbgänge bezeichnet. Hier kann man dem Phänotypen oft äußerlich ansehen ob das dominante Allel in einfacher (heterozygoter) oder doppelter (homozygoter) Form vorliegt, da sich die Farbe jeweils ein stückweit verändert. Bestes Beispiel Cremgen beim Fuchs: - Palomino (Crcr),- ein bisschen aufgehellt Cremello (CrCr) - ganz aufgehellt.
_________________
Liebe Grüße
Petra
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